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16 oktober 2005
Enthüllt: Das
hellblaue Erfolgsgeheimnis
Renault
hat sich nach dem Titel für Fernando Alonso auch die
Konstrukteurs-Wertung gesichert. Zwar machte Alonso den
Hersteller-Titel erst mit seinem Sieg in China perfekt, doch Flavio
Briatore stellt klar, dass es eindeutig der Verdienst der ganzen Truppe
war. Doch es gibt noch andere Gründe.
"Von Alonso bis zum letzten Mechaniker hat jeder einen unglaublich
guten Job gemacht. Das Team hat unwahrscheinlich hart gearbeitet. Ich
freue mich mehr für meine Leute als für mich selbst", sagte
der 55-jährige Italiener gegenüber der "BBC". Briatore hatte
1995 das Team Benetton zu beiden Titeln geführt. Doch nach der
Rückkehr in die Formel 1 im Jahre 2005 war er selbst
überrascht, wie schnell der Erfolg zurück kam.
Renault konstanter als die Konkurrenz
"Wir sind nach nur vier Jahren Weltmeister geworden. Das hat bisher
noch kein Team geschafft. Wir haben McLaren-Mercedes in einem harten
aber fairen Wettbewerb geschlagen. Ich bin überglücklich."
Dagegen herrscht beim Konkurrenten tiefe Enttäuschung: "Wir haben
10 Saisonsiege und 17 Podiumsplätze geholt. Am Ende stehen wir
aber mit leeren Händen da. Das ist ein Desaster", so
McLaren-Mercedes Chef Ron Dennis.
Doch die Gründe für den Doppelerfolg liegen auf der Hand. Die
Franzosen waren in ihrer Leistung konstanter und das Auto
widerstandsfähiger. In 19 Saisonrennen hatte Renault gerade einmal
sieben Ausfälle zu verzeichnen. Weltmeister Alonso sah sogar nur
einmal nicht die Zielflagge. Hingegen fielen die McLaren-Mercedes
insgesamt zehnmal aus. Alonsos Hauptkonkurrent Räikkönen war
drei Mal betroffen.
Ausdauer vor Schnelligkeit
Handelte es sich bei Renault meist um unfallbedingte Patzer, so mussten
der britisch-schwäbische Rennstall oft mit Motor-und
Hydraulikproblemen kämpfen. So erklärt sich auch, dass
Räikkönen trotz sieben Saisonsiegen den Kürzeren zog.
Fernando Alonso konnte insgesamt drei Mal mehr aufs Treppchen steigen
und sich wertvolle Punkte sichern.
Verständlich ist die Enttäuschung bei McLaren-Mercedes
allerdings schon. Neben den zehn Saisonsiegen, ging auch bei zwölf
Rennen die schnellste Rundenzeit an einen Silberpfeil. Doch manchmal
zählt eben nicht die Schnelligkeit, sondern die Ausdauer.
| Pos. |
Driver |
Team |
Time |
Averages |
| 01. |
Alonso |
Renault |
M |
1h39'53"618 |
183.235 Km/h |
| 02. |
Raikkonen |
McLaren
Mercedes |
M |
+
0'04"015 |
183.112
Km/h |
| 03. |
R. Schumacher |
Toyota |
M |
+ 0'25"376 |
182.462 Km/h |
| 04. |
Fisichella |
Renault |
M |
+
0'26"114 |
182.440
Km/h |
| 05. |
Klien |
RedBull Cosworth |
M |
+ 0'31"839 |
182.266 Km/h |
| 06. |
Massa |
Sauber
Petronas |
M |
+
0'36"400 |
182.128
Km/h |
| 07. |
Webber |
Williams BMW |
M |
+ 0'36"842 |
182.115 Km/h |
| 08. |
Button |
BAR
Honda |
M |
+
0'41"249 |
181.982
Km/h |
| 09. |
Coulthard |
RedBull Cosworth |
M |
+ 0'44"247 |
181.892 Km/h |
| 10. |
Villeneuve |
Sauber
Petronas |
M |
+
0'59"977 |
181.419
Km/h |
| 11. |
Monteiro |
Jordan Toyota |
B |
+ 1'24"648 |
180.683 Km/h |
| 12. |
Barrichello |
Ferrari |
B |
+
1'32"812 |
180.440
Km/h |
| 13. |
Pizzonia |
Williams BMW |
M |
+ 1 lap |
-- |
| 14. |
Doornbos |
Minardi
Cosworth |
B |
+
1 lap |
-- |
| 15. |
Trulli |
Toyota |
M |
+ 1 lap |
-- |
| 16. |
Albers |
Minardi
Cosworth |
B |
+
5 laps |
-- |
| 17. |
Sato |
BAR Honda |
M |
+ 22 laps |
-- |
| 18. |
Karthikeyan |
Jordan
Toyota |
B |
+
28 laps |
-- |
| 19. |
Montoya |
McLaren Mercedes |
M |
+ 32 laps |
-- |
| 20. |
M.
Schumacher |
Ferrari |
B |
+
34 laps |
-- |
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